Sommerlager Wohngruppe Sonne, 10.7.2017

Sommerlager Wohngruppe Sonne

1. Tag
Wir, die Gruppe Sonne, fuhren am Montag, den 10.Juli 2017 ins Lager, in die italienische Schweiz. Nach dem Frühstück, warteten wir ungeduldig, bis wir losfuhren. Es gab ein Frauen- und ein Männerauto. Die Fahrt war lange, aber wir machten immer wieder eine Pause um zu essen und zu trinken. Vor dem Gotthardtunnel gab es Stau und deshalb fuhren wir über den Gotthard. Auf dem Gotthardpass stiegen wir alle aus und spielten auf den Steinen, genossen die Aussicht auf dem See und die ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag. Der letzte Halt war bei einem Einkaufszentrum, wo wir die Lebensmittel für die Woche einkauften. Danach ging es nicht mehr lange, wir fuhren am Lago Maggiore vorbei, Richtung Cento Valli. Die Strecke wurde kurviger, die Straßen enger und wir wussten, der Ort – Palagnegra – ist nicht mehr weit.

Das letzte Stück bis zum Haus, liefen wir zu Fuß. Einmal angekommen, halfen wir alle beim Ausladen des Gepäcks, wir suchten unsere Finken und bezogen unsere Zimmer. Nach dem Duschen, spielten die einen am Töggelikasten, die anderen „Brandy Dog“, das Lieblingsspiel unserer Gruppe.

Nach dem z`Nacht, sassen wir noch alle zusammen, besprachen die Hausregeln, verteilten die Ämtli und suchten für den Tag das Sonnenkind aus, das Kind das sich am besten benommen hat, das sich um die anderen gekümmert hat, aufmerksam war, nicht stritt und nicht beleidigte. Heute war es X. und bis zum Schluss, schafften es bis auf 3 Kinder, alle. Der erste Tag neigte sich dem Ende und wir gingen in unsere Zimmer, aber bis wir schliefen, verging noch Zeit.

2. Tag
An diesen Morgen waren viele noch müde, aber die Sonne schien und das machte uns munter. Es gab ein bisschen Trouble am Tisch, aber ansonsten war alles Ok. Es war Badiwetter und wir fuhren mit Sack und Pack nach Ascona ins Freibad. Auf der grossen Wiese konnten wir mit dem Ball spielen und das Wasser im See war genau richtig bei 32 Grad Außentemperatur. Zum Abkühlen gab es Glacé. Am Abend war Grillieren angesagt und Spielen auf dem Spielplatz. Sonnenkind wurde am 2. Tag J.
Spät krochen wir ins Bett – diesmal müde – und freuten uns auf den nächsten Tag.

3. Tag
Das Bummeln auf dem Markt in Luino war angesagt und jeder von uns hat lange sein Sackgeld dafür gespart. Vom Hafen von Ascona fuhren wir mit dem Schiff nach Luino. Vorher besorgten wir eine Menge Postkarten, welche wir auf dem Schiff schreiben durften, an unsere Eltern, Freunde und andere. Wir schickten auch eine Karte ins Kinderheim.

In kleinen Gruppen eroberten wir den kunterbunten Markt. Wir waren nicht nur von den vielen Angeboten begeistert, sondern auch von den mega vielen Glacesorten, die echt fein waren!
Auf der Rückfahrt waren wir alle müde, die einen schliefen, die anderen spielten Karten.
Der Tag ging ruhig zu Ende.

4. Tag
Heute waren wir im Lido Locarno, in derselben Badi, in der wir letztes Jahr waren. Wir suchten uns einen Platz der einigermassen im Schatten lag. Die Badi war ziemlich voll, was klar war, da es an diesem Tag schon um Elf Uhr 34 Grad heiss war. Der Tag verging schnell, beim Spielen, Baden und Glacé essen. An diesem Abend brauchten wir keine gute Nacht Geschichte mehr.

5. Tag
Unseren letzten Ferientag verbrachten wir in Palagnegra. Wir machten einen langen Spaziergang, spielten auf dem Spielplatz, liessen unsere selbstgebastelten Raketen steigen und alles endete in einer Wasserschlacht – alle waren platsche nass. Am Abend packten wir schon teilweise unsere Sachen ein, damit am nächsten Morgen schneller gepackt werden konnte. Alle meinten, dass es schade sei, dass die Tage so schnell vergangen sind. Trotzdem freuten wir uns auf die Rückreise und auf die Sommerferien, manche daheim, die anderen im Kinderheim.

6. Tag
Die Rückreise verlief gut. Wir hatten nicht viel Stau und die Fahrt durch den Gotthardtunnel war spannend – wir haben jeden Kilometer an den Wänden mitverfolgen können. Nach einer kleinen Vesperpause fuhren wir bis Brugg durch. Gemeinsam haben wir die Busse ausgeräumt und aufgeräumt. Während die einen schon wieder am Packen für die Ferien daheim waren, trugen die anderen die schweren Wäschesäcke in die Wäscherei und freuten sich auf Spaghetti mit Tomatensosse, die es zum Abendessen gab.

Anna Hentzel und P.  von der Wohngruppe Sonne

 

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