Schon am Frühstückstisch war der Samichlausbesuch das Gesprächsthema Nummer 1. Einzelne Kinder der Wohngruppen hätten sogar am liebsten die Schule geschwänzt, um den Samichlaus ganz sicher nicht zu verpassen. Den Schulweg bewältigten die Kinder deswegen auch ungewohnt schnell.
Trotz eines abwechslungsreichen Nachmittagsprogramms, schien die Zeit fast stillzustehen. „Chonnt de Samichlaus ändlich?“ tönte es von allen Seiten. Vor lauter Ungeduld hielten es die Kinder fast nicht mehr aus.
Endlich, endlich war es soweit!
Der Samichlaus und seine beiden Schmutzli wurden von einer fröhlichen, erwartungsvollen und ungeduldigen Kinderschar begrüsst. Zum Teil mit Stolz, zum Teil eher etwas beschämt und holprig trugen die Kinder ihre mehr oder weniger originellen Verse vor. Von jedem Kind wusste der Samichlaus über Positives und Erfreuliches, aber auch über weniger Gutes und Schönes zu berichten. Mit pädagogischem Geschick ermahnte, belehrte, ermunterte und motivierte der Samichlaus die aufmerksam zuhörenden jungen Menschen. Mit strahlenden Gesichtern und leuchtenden Augen nahmen die Kinder die mit Nüssen und Leckereien gefüllten Chlausen-Stiefel entgegen. Zum Abschluss sangen die Kinder noch gemeinsam ein schönes Adventslied. Mit vielen guten Wünschen verabschiedete sich dann der Samichlaus mit seinen beiden getreuen Helfern.
Auch in diesem Jahr bescherte der Samichlaus und seine treuen Begleiter mit ihrem Besuch den Kindern in den Schulgruppen Luchse, Wölfe und Tiger der Tagessonderschule sowie in den Wohngruppen Jupiter, Neptun, Pluto und Sonne ein schönes Erlebnis, einen besonderen und hochgeschätzter Höhepunkt in der Adventszeit.
Clemens Rust, Wohngruppe Sonne